Die Kommunionkinder von St. Joseph Buschhausen haben sich auch in diesem Jahr wieder für das Sternenzelt Oberhausen entschieden. Bei ihrem Spendenlauf drehten die Kinder viele, viele Runden und sammelten damit beeindruckende 1.200 Euro für trauernde Kinder und Jugendliche.
Wie schon im vergangenen Jahr stand hinter der Aktion die Idee, dass Kinder selbst etwas für andere Kinder bewegen können. Begleitet wurden die Kommunionkinder erneut von Kerstin van de Sand, die den Kindern im Rahmen der Vorbereitung verschiedene Spendenziele vorstellte. Wichtig war dabei: Die Einrichtungen sollten aus Oberhausen kommen und mit Kindern zu tun haben. Zur Auswahl standen unter anderem das Sternenzelt und der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Möwennest.
„Die Kinder haben unser Sternenzelt ganz alleine ausgewählt, das finde ich schon toll“, sagt Susanne Overbeck, die ehemalige zweite Vorsitzende des Sternenzelts, die dem Verein auch nach ihrem offiziellen Ausscheiden aus dem Vorstand eng verbunden bleibt. Sie nahm die Spende vor Ort entgegen und erzählte den Kindern, wofür das Sternenzelt steht und wie es Kinder und Jugendliche begleitet, wenn ein Elternteil, ein Geschwisterkind oder ein anderer nahestehender Mensch gestorben ist. Dazu hatte sie auch eine Geschichte mitgebracht: „Der Seelenvogel“. Rund fünf Minuten las sie den Kindern vor und im Raum wurde es ganz still. „Die Eltern meinten hinterher, sie hätten ihre Jungs noch nie so ruhig erlebt“, erzählt Overbeck.
Umso größer war danach offenbar der Bewegungsdrang. Der passte gut zur Aktion: Denn beim Spendenlauf zählte jede Runde. Eltern, Familien und Unterstützer gaben für die gelaufenen Runden Geld in den gemeinsamen Spendentopf. „So kamen am Ende 1.200 Euro zusammen. Das ist wirklich eine Summe, über die wir uns wahnsinnig freuen“, sagt Susanne Overbeck.
Die Spende hilft dabei, Angebote für trauernde Kinder und Jugendliche in Oberhausen möglich zu machen – und ihnen einen geschützten Ort zu geben, an dem Trauer, Erinnerung, Bewegung und auch wieder Freude Platz haben.

