Einmal im Jahr kommen im Sternenzelt die zusammen, die sonst oft an unterschiedlichen Stellen wirken: die Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter. Am 19. Mai fand daher das diesjährige Gruppenleitertreffen statt, bei einem gemeinsamen Frühstück, mit Zeit für Austausch, Kennenlernen und organisatorische Fragen.
„Im Sternenzelt gibt es verschiedene Gruppen, die unterschiedlich angebunden sind“, erklärt Nicole Peters-Bokelmann, 1. Vorsitzende des Vereins. Einige Angebote werden direkt vom Sternenzelt begleitet, andere von freien Honorarkräften oder gemeinsam mit langjährigen Kooperationspartnern wie der Psychologischen Beratungsstelle in Oberhausen. „Egal, wer die Gruppe durchführt: Es geht immer um einen Verlust, den Kinder erleiden müssen. Die Gruppen laufen parallel und eigenständig – und dennoch ist es alles Sternenzelt.“
Genau darum ist das jährliche Treffen so wichtig. Denn wer Familien, Kinder, Jugendliche oder Eltern begleitet, sollte nicht nur das eigene Angebot kennen. Wichtig ist auch der Blick auf die anderen Gruppen: Welche Plätze gibt es? Welche Konzepte passen zu welchem Kind? Wo kann eine Familie gut andocken, wenn in der eigenen Gruppe gerade kein Platz frei ist?
In diesem Jahr nahmen acht Personen am Treffen teil. Zwei Stunden lang ging es um aktuelle Entwicklungen, neue Gruppenleitungen und die Frage, wie die einzelnen Angebote noch besser ineinandergreifen können.
Neben dem fachlichen Austausch standen auch organisatorische Themen auf der Tagesordnung, wie etwa die Vertretung des Sternenzelts im Palliativnetz e.V. So wurde aus dem Frühstück mehr als ein gemütlicher Termin: ein Arbeits- und Netzwerktreffen, das die Vielfalt des Sternenzelts sichtbar macht.

