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Wahnsinn!

30.Mai 2023 | News

Der Sternenzelt e.V. erhielt Ende Mai eine überraschend hohe Geldspende. Einem privaten Geburtstag und dem Verein running4charity sei Dank

Vor ihrem 50sten Geburtstag entschied sich Katja Weber aus Dinslaken auf Geschenke zu verzichten. Stattdessen sollten die 60 Gäste des geplanten Geburtstags etwas spenden. Aber was? Also rief Weber ihren alten Freund Jörg Marquardt an, dem Initiator und 1. Vorsitzenden des Oberhausener Vereins running4charity, und der hatte Ideen. Vier Vorschläge später entschied sich Katja Weber für das Sternenzelt. „Meine Gäste fanden die Idee für das Sternenzelt zu spenden toll und füllten die aufgestellte Spendenbox großzügig“, erzählt Weber. Und Marquardt ergänzt: “Wir unterstützen mit unserem Verein ja seit vielen Jahren karitative Einrichtungen und kennen das Sternenzelt sehr gut. Von daher habe ich vorgeschlagen, dass running4charity die Geburtstagsspenden am Ende verdoppelt.“ Dass die Geburtstagsgäste aber so viel spendeten, konnte niemand ahnen.

Und so überreichte das Duo Weber-Marquardt schließlich die Gesamtsumme von 3.600 Euro an die erste Vorsitzende, die ihr Glück kaum fassen konnte. „Wir freuen uns wirklich über jede Spende, aber diese Summe hat mich wirklich umgehauen. Mit dem Geld können wir nun unsere Trauerarbeit noch einmal deutlich ausweiten,“ erklärt Nicole Peters-Bokelmann.

Allein im Jahr 2022 hat das Sternenzelt 84 Familien in Oberhausen und Bottrop begleitet. In sieben Gruppen, in zahlreichen Einzelsitzungen und auch in Familienbegleitungen. Dabei arbeitet der Verein ausschließlich mit therapeutischen wie pädagogischen Fachkräften, die von ehrenamtlichen Kräften unterstützt werden. Für diese Kompetenzen aber auch für Verbrauchsmaterialien benötigt der Verein die Spenden. „Zudem wollen wir mehr Unterstützung für verwaiste Eltern anbieten. Ein Thema, das im weiten Umfeld kaum angeboten wird. Dabei geht es um Eltern, deren Kind gestorben ist, mitunter auch schon vor der geplanten Geburt,“ weiß Peters-Bokelmann.

Das Sternenzelt konzentriert sich mitunter gerade auf die Kinder, damit der Tod ein Teil des Lebens wird. Daher gilt die Arbeit des Sternenzeltes als präventiv und fällt so durch nahezu alle Finanzierungsraster. Umso wichtiger sind solche Spenden von Katja Weber und dem Verein running4charity, denen ein großer Dank gebührt!

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