0178-8144360

Die Kugel zum Glück

26.Sep 2023 | News

Ende September fand in Knippi‘s Bowling Palace ein besonderer Wettbewerb statt. Später fließen zwei Spenden an karitative Einrichtungen aus Oberhausen.

Auf 20 Bahnen hört man die Bowlingkugeln rollen, Kegel fallen, Freudenrufe. Im Hintergrund läuft laute Musik. Beim diesjährigen Osmann-Cup lädt der Oberhausener Holz- und Baustoffhandel nicht nur seine Kunden zu einem ganz besonderen Turnier ein. Auch die Banken und der Stadtsportbund sind vor Ort. Sie alle tragen dazu bei, dass der Abend erfolgreich wird – vor allem für die beiden karitativen Einrichtungen, denen am Ende des Turniers ein großzügiger Geldbetrag gespendet wird.

Jedes teilnehmende Unternehmen muss ein Startgeld zahlen, von dem bereits 75 Euro in den großen Spendentopf fließen. Allein so reift die angepeilte Spendensumme. Aber Osmann hat noch mehr Ideen, um an Geld für die Einrichtungen zu kommen: „Für jeden Musikwunsch muss man hier etwas zahlen. Peter Maffay kostet 2 Euro, Helene Fischer 20 Euro. Und dann laufen wir auch noch mit dem Hut durch die Reihen, das lohnt sich,“ erklärt der Senior Chef des Oberhausener Traditionsunternehmens Jürgen Fischer. Also dröhnt laute Schlagermusik über die Bahnen, während die Kasse klingelt. Und die Geschäftsführer und Organisatoren des Cups, Christian und Linda Fischer, werden später die Summen dann auch noch großzügig aufrunden.

Die beiden Spendenziele stehen für diesen Abend bereits fest: die Oberhausener Tafel und das Sternenzelt, das sich für trauernde Kinder, Jugendliche und Familien einsetzt. Beide Einrichtungen finanzieren sich ausschließlich durch Spenden. „Mit Unterstützung der Osmann-Spende planen wir eine Kindertrauergruppe in der Christoph-Schlingensief-Schule. Eine inklusive Schule für Kinder und Jugendliche mit körperlichen und motorischen Beeinträchtigungen,“ erklärt die erste Vorsitzende des Sternenzeltvereins Nicole Peters-Bokelmann. Hier beim Osmann Cub wächst der Spendentopf mit großer Freude und Leichtigkeit, während die Spenden an Stellen wirken, die für das genaue Gegenteil stehen. Das Geld ist also gut angelegt. Gleiches gilt für die Spende, die in die Oberhausener Tafel fließt. 3.000 Personen unterstützt die Tafel pro Woche, mit ihren Lebensmitteln.

So erhalten am Ende des Abends beide Einrichtungen jeweils 1.300 Euro zur Sicherung ihrer Aufgaben. Fakt ist: Ohne die Spendenbereitschaft vieler Menschen und Unternehmen könnten viele Hilfseinrichtungen nicht existieren. Ihnen gebührt immerzu großer Dank – so wie dem Oberhausener Unternehmen Osmann.

SideMenu