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	<title>News Archives - Sternenzelt Oberhausen</title>
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	<description>Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche</description>
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	<title>News Archives - Sternenzelt Oberhausen</title>
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		<title>Sabine Schrade übernimmt</title>
		<link>https://sternenzelt-oberhausen.de/2026/10/sabine-schrade-uebernimmt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mbokel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 17:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Sabine Schrade begann die Verbindung zum Sternenzelt lange vor ihrem neuen Vorstandsamt. Nachdem ihr Mann gestorben war, besuchte ihr jüngster Sohn ab 2009 für rund zwei Jahre eine Trauergruppe des Sternenzelts. Heute, 17 Jahre später, ist Schrade die neue 2. Vorsitzende des Vereins. Seit Juli hat sie das Amt inne. Susanne Overbeck hatte die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für Sabine Schrade begann die Verbindung zum Sternenzelt lange vor ihrem neuen Vorstandsamt. Nachdem ihr Mann gestorben war, besuchte ihr jüngster Sohn ab 2009 für rund zwei Jahre eine Trauergruppe des Sternenzelts. Heute, 17 Jahre später, ist Schrade die neue 2. Vorsitzende des Vereins.</p>
<p>Seit Juli hat sie das Amt inne. Susanne Overbeck hatte die Funktion auf eigenen Wunsch abgegeben. Für Schrade ist der Schritt in den Vorstand trotzdem kein wirklicher Neuanfang. Dafür ist ihre Geschichte mit dem Sternenzelt zu lang – und zu eng mit ihrer eigenen Biografie verbunden.</p>
<p>2012 begann sie als Koordinatorin beim Ambulanten Hospiz Oberhausen e.V. zu arbeiten. Weil das Hospiz schon damals eng mit dem Sternenzelt zusammenarbeitete, übernahm Schrade bald eine erste aktive Aufgabe: Sie begleitete die Angehörigengruppe für die Eltern der Kinder, die parallel die Trauergruppe besuchten. Aus der eigenen Erfahrung als Mutter wurde nach und nach eine fachliche Aufgabe.</p>
<p>Schrade ist Erzieherin, Familientrauerbegleiterin und Palliative-Care-Fachkraft. Bis 2023 arbeitete sie für den Ambulanten Hospizverein, heute ist sie als pädagogische Fachkraft in einer Wohnstätte der Albert-Schweitzer-Einrichtungen in Dinslaken tätig. Dem Sternenzelt blieb sie durch all diese Jahre verbunden – auch auf dem Weg zum eigenständigen Verein. Seit rund fünf Jahren leitet sie außerdem die Waldtrauergruppe, die sich im Wald an der Hühnerheide im Bereich Ravenhorst trifft.</p>
<p>Als sie gefragt wurde, ob sie die Aufgabe der 2. Vorsitzenden übernehmen wolle, musste sie deshalb nicht lange überlegen. „Ich habe sofort gesagt: Ja, das mache ich. Für mich stand das gar nicht zur Debatte.“ Für sie sei das ein Schritt, der sich einfach aus den vergangenen Jahren ergeben habe: „Es ist wie ein organischer Prozess, der dann einfach weitergeht.“</p>
<p>An ihrer praktischen Arbeit mit den Kindern ändert das neue Amt wenig. Und auch ein neues Gefühl der Zugehörigkeit braucht Schrade nicht. „Ich habe mich ja immer schon zugehörig gefühlt.“</p>
<p>Vielleicht beschreibt genau das ihre Rolle am besten. Sabine Schrade kennt das Sternenzelt aus der Sicht einer betroffenen Mutter, aus der fachlichen Arbeit mit Familien und aus vielen Jahren eigener Gruppenleitung. Was ihr an diesem Ort bis heute wichtig ist, fasst sie schlicht zusammen: „Das Sternenzelt ist für die Oberhausener Kinder eine besonders gute Anlaufstelle in ihrer Trauer.“</p>
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		<title>Erinnerungen im Wind</title>
		<link>https://sternenzelt-oberhausen.de/2026/09/erinnerungen-im-wind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mbokel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 14:53:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Erdbeere, ein Glas Nutella, daneben Teller und Glas. Auf einer kleinen Holzscheibe sieht das zunächst vielleicht etwas rätselhaft aus. Für das siebenjährige Mädchen, das die Scheibe mit diesen Motiven bemalt, ist sofort klar, was gemeint ist. Ihre verstorbene Mama mochte Erdbeeren gerne mit Nutella. Also kommt genau diese Erinnerung auf ihr Windspiel. Es ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Erdbeere, ein Glas Nutella, daneben Teller und Glas. Auf einer kleinen Holzscheibe sieht das zunächst vielleicht etwas rätselhaft aus. Für das siebenjährige Mädchen, das die Scheibe mit diesen Motiven bemalt, ist sofort klar, was gemeint ist. Ihre verstorbene Mama mochte Erdbeeren gerne mit Nutella. Also kommt genau diese Erinnerung auf ihr Windspiel.</p>
<p>Es ist Montagnachmittag in der Friedenskirche. Sechs Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren sind ins Sternenzelt gekommen. Wie immer beginnt die anderthalbstündige Gruppenstunde mit dem vertrauten Ritual: Die Kinder kommen an, erzählen, wie es ihnen geht, eine Kerze erinnert an den Menschen, der gestorben ist und trotzdem seinen Platz in der Runde hat.</p>
<p>Heute allerdings haben einige ziemlich viel zu erzählen. Und während die einen noch reden, wird einer Siebenjährigen schon langweilig, also macht erst einen Handstand, dann eine Brücke. Irgendwann schaut Nicole Peters-Bokelmann, 1. Vorsitzende des Sternenzelt Oberhausen, auf die Uhr. Es ist Zeit für Bewegung.</p>
<p>Alle stehen auf, schütteln ihre Arme und Beine, streifen den Alltag ab, atmen tief in den Bauch. Danach geht es an den großen Tisch, auf dem Satinbänder, Holzscheiben, Glöckchen, Federn und bunte Blätter warten. Jetzt wird gebastelt.</p>
<p>Und da der Herbst vor der Tür steht, hat Peters-Bokelmann eine Idee für Windspiele mitgebracht. „Ich habe die Kinder gefragt: Wenn der Wind jetzt im Herbst kommt – was darf durch ihn vielleicht auch ein bisschen verblassen?“ Die Satinbänder stehen für das, was der Wind davontragen darf. Auf den Holzscheiben findet Platz, was bleiben soll. Ein Gedanke, ein Mensch, eine Erinnerung. Und davon gibt es viele.</p>
<p>Ein Mädchen malt zwei Landesflaggen. Eine steht für das Land, in das ihr verstorbener Vater gerne in den Urlaub gefahren ist, die andere für das Land, aus dem ihre Mutter stammt. Und dann malt sie noch einen Döner. Der gehört für sie genauso dazu. Denn neben dem Friedhof, auf dem Ihr Vater liegt, gibt es einen Dönerladen, in dem sie anschließend immer einen Döner isst.</p>
<p>Auf einer anderen Holzscheibe steht „Schwimmen“. Das Mädchen denkt an ihren verstorbenen Opa, mit dem sie früher schwimmen gegangen ist. Und dann fällt ihr noch etwas ein. Einmal haben die beiden danach gemeinsam eine Flasche Cola getrunken. Eine für zwei. Heimlich. „Das durfte keiner wissen“, erzählt sie.</p>
<p>Am Tisch malen die Kinder weiter, knoten Bänder, suchen Federn aus und probieren aus, wo das Glöckchen am besten hängt. Und natürlich reden sie dabei. Mal über Mama oder Opa, dann wieder über Dinge, die mit Trauer überhaupt nichts zu tun haben. Sie quatschen und lachen. Beides gehört an diesem Nachmittag ganz selbstverständlich zusammen. So geht das im Sternenzelt.</p>
<p>Genau diese Momente mag Peters-Bokelmann. Das hört man ihr an, wenn sie von der Gruppenstunde erzählt. „Am Ende sitzen wir noch einmal im Kreis. Und das ist immer schön und besonders, wenn die Kinder erzählen, was sie sich bei der Gestaltung gedacht haben.“</p>
<p>Also kommen zum Schluss noch einmal alle zusammen. Vor ihnen liegen sechs Windspiele und in jedem steckt eine andere Geschichte. Eine führt ins Schwimmbad, eine in ferne Urlaubsländer. Eine zum Dönerladen neben dem Friedhof. Und eine zu einer Mutter, die ihre Erdbeeren gerne ins Nutellaglas tunkte.</p>
<p>Die Kinder sind gelöst und stolz auf ihr Werk und freuen sich schon auf die nächste Stunde – in einem Monat.</p>
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		<title>Als Oma krank wurde</title>
		<link>https://sternenzelt-oberhausen.de/2026/09/als-oma-krank-wurde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mbokel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 19:01:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie erklärt man einem sechsjährigen Kind, dass seine Oma möglicherweise sterben wird? Und wie erreicht man einen Jugendlichen, der sich plötzlich zurückzieht? Vor diesen Fragen standen Kristin und Christian Steiner, als Kristins Mutter schwer an Krebs erkrankte und bei der Familie einzog. Die Diagnose ließ zunächst wenig Raum für Hoffnung, denn ihre Mutter, Martina Steiner, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie erklärt man einem sechsjährigen Kind, dass seine Oma möglicherweise sterben wird? Und wie erreicht man einen Jugendlichen, der sich plötzlich zurückzieht? Vor diesen Fragen standen Kristin und Christian Steiner, als Kristins Mutter schwer an Krebs erkrankte und bei der Familie einzog.</p>
<p>Die Diagnose ließ zunächst wenig Raum für Hoffnung, denn ihre Mutter, Martina Steiner, litt an einem Lymphom mit Metastasen in mehreren Organen. Gleichzeitig veränderte ihr Einzug das Leben der ganzen Familie. „Ich wusste nicht, wie ich meinen Kindern die Situation erklären soll? Was ist, wenn die Oma irgendwann im Bett liegt und tot ist?“, erinnert sich Kristin Steiner.</p>
<p>Über das Palliativteam Oberhausen kam Nicole Peters-Bokelmann zunächst als Psychoonkologin zur Familie. Bald ging es in den Gesprächen aber nicht mehr allein um die schwersterkrankte Frau. Auch die Kinder hatten Fragen, Ängste und sehr unterschiedliche Arten, mit der Situation umzugehen. Und damit kam das Sternenzelt ins Spiel. „Wenn ein schwer erkrankter Mensch in eine Familie einzieht, verändert sich das ganze Familiensystem“, sagt Peters-Bokelmann. „Die unterschiedlichen Rollen innerhalb der Familie verschieben sich weil jeder neue Aufgaben bekommt, während sich alle gleichzeitig nach Sicherheit sehnen, obwohl es diese gerade nicht gibt.“</p>
<p>Mit den Eltern hat die 1. Vorsitzende des Sternenzelts die Situation dann erst mal sortiert, und sprach dann auch mit den Kindern. Schnell wurde klar: Der jüngere Sohn brauchte andere Erklärungen als sein älterer Bruder, der sich zeitweise stark zurückzog. Die Eltern wiederum mussten einen Weg finden, offen über Krankheit und möglichen Tod zu sprechen, ohne ihre Kinder zu überfordern. Genau dafür nahm sich Peters-Bokelmann Zeit: für Gespräche mit den Eltern, mit den Kindern und für die Frage, was jedes Familienmitglied gerade braucht.</p>
<p>Ein Jahr später sieht alles vollkommen anders aus: Die Chemotherapie schlug bei Martina Steiner außergewöhnlich gut an und sorgte dafür, dass sich der Krebs derzeit nicht mehr nachweisen lässt.</p>
<p>Vergessen hat die Familie die Zeit der Unsicherheit trotzdem nicht, daher wollten Kristin und Christian Steiner etwas von der erfahrenen Unterstützung zurückgeben und organisierten auf dem Gelände des VfR 08 Oberhausen einen Flohmarkt zugunsten des Sternenzelts und des Ambulanten Hospizes. Mit Unterstützung beteiligter Unternehmen kamen so schließlich 860 Euro zusammen.</p>
<p>Das Geld ist das eine, während die spürbare Dankbarkeit der Familie selbst die erfahrene systemische Kinder und Jugendtherapeutin beinahe sprachlos macht: „Wenn ich sehe, was unsere Unterstützung für diese Familie bedeutet hat, macht mich das zutiefst dankbar und glücklich. Genau deshalb machen wir diese Arbeit.“</p>
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		<item>
		<title>Sternenstart</title>
		<link>https://sternenzelt-oberhausen.de/2026/09/sternenstart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mbokel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 05:56:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sommerferien sind fast vorbei und in unserem Sternenzelt beginnt wieder der Alltag. So traf sich am 31. August die erste Kindertrauergruppe nach der Ferienpause. Und obwohl dieser Montag noch in den Ferien lag, kamen neun Kinder ins Sternenzelt. „Ich hatte vorher bei den Familien abgefragt, wer schon kommen möchte. Dass es dann so viele [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sommerferien sind fast vorbei und in unserem Sternenzelt beginnt wieder der Alltag. So traf sich am 31. August die erste Kindertrauergruppe nach der Ferienpause. Und obwohl dieser Montag noch in den Ferien lag, kamen neun Kinder ins Sternenzelt. „Ich hatte vorher bei den Familien abgefragt, wer schon kommen möchte. Dass es dann so viele waren, hat mich wirklich gefreut“, erzählt die erste Vorsitzende Nicole Peters-Bokelmann.</p>
<p>Dabei brachte das erste Treffen gleich Bewegung in die Gruppe: Zwei Kinder waren zum allerersten Mal dabei, ein weiteres Mädchen hatte erst kurz vor den Ferien das Sternenzelt kennengelernt. Peters-Bokelmann hatte an diesem ersten Treffen vor allem ein Ziel: Zeit schenken! Zeit zum Ankommen, zum Kennenlernen und zum vorsichtigen „Beschnuppern“, bevor es um Gefühle, Trauer oder Erlebtes geht.</p>
<p>Beinahe spielerisch entsteht so in kurzer Zeit echte Nähe. Und nicht nur das Kennenlernspiel mit einem Wollknäuel macht dieses Gefühl sichtbar: „Jedes Kind hält ein Stück des Fadens fest und wirft das Knäuel weiter. Nach und nach entsteht so ein Netz zwischen den Kindern, das richtig spürbar ist“, sagt Peters-Bokelmann. Und weiter: „Wenn dann ein Kind anfängt, über das Erlebte zu sprechen, erzählen oft auch die anderen. Das schafft eine ganz besondere Atmosphäre.“</p>
<p>Das gilt selbst für Kinder, in deren Familien die Trauer sonst kaum zur Sprache kommt. Im Sternenzelt erleben sie andere Kinder, die Ähnliches kennen im geschützten Sternenzeltraum, in dem alle zuhörten und niemand etwas sagen muss.<br />
Und natürlich sind die Stunden nicht nur von tiefen Gesprächen geprägt – es wird auch gelacht, gespielt und gebastelt. Beim ersten Treffen entstanden so Sorgenfresser und Brülltüten: fantasievoll gestaltete Papiertüten, in die Sorgen verschwinden oder der Ärger auch einmal laut hineingebrüllt werden darf. Gerade beim gemeinsamen Werkeln entstehen oft ganz beiläufig Gespräche, bei denen die Kinder schauen, was die anderen machen, untereinander Fragen stellen und so miteinander in Kontakt kommen.</p>
<p>Für Nicole Peters-Bokelmann war der Auftakt deshalb ein besonders schöner: „Gestern hat das wieder total gut funktioniert. Am Ende sind alle fröhlich nach Hause gegangen.“ Vielleicht ist genau das eine der besonderen Seiten des Sternenzelts: Trauer darf hier ausdrücklich ihren Platz haben und muss nicht alles bestimmen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Beim Frühstückstreff des Hospizvereins</title>
		<link>https://sternenzelt-oberhausen.de/2026/08/beim-fruehstueckstreff-des-hospizvereins/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mbokel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 11:40:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 19.8. war Nicole Peters-Bokelmann beim Frühstückstreff des Ambulanten Hospiz Oberhausen e.V. und hat dort über das Sternenzelt berichtet. Einmal im Monat treffen sich dort Menschen bei einem Kaffee und einem Brötchen, verbringen Zeit miteinander und hören beim Impulsvortrag zu – in einer völlig entspannten Atmosphäre. Und dieser Vortrag kam dieses Mal von unserer ersten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 19.8. war Nicole Peters-Bokelmann beim Frühstückstreff des Ambulanten Hospiz Oberhausen e.V. und hat dort über das Sternenzelt berichtet. Einmal im Monat treffen sich dort Menschen bei einem Kaffee und einem Brötchen, verbringen Zeit miteinander und hören beim Impulsvortrag zu – in einer völlig entspannten Atmosphäre. Und dieser Vortrag kam dieses Mal von unserer ersten Vorsitzenden.</p>
<p>Und so startete die systemische Kinder- und Jugendtherapeutin mit einer kleinen Paprika in ihren Händen, zeigte sie den anwesenden Personen und fragte nach deren ersten Assoziationen beim Anblick der roten Schote. So kann man ein Gespräch starten. Damit hatte sie sofort die Aufmerksamkeit auf ihrer Seite und zeigte zugleich, dass die Vielfalt der Antworten den unterschiedlichen Blick auf  Dinge und Szenen beschreibt. Es gibt nicht DEN Blick auf etwas. Alles erlaubt mehrere Blickwinkel und Assoziationen.</p>
<p>Damit lenkte sie über zur Aufgabe des Sternenzelts und skizzierte die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, erörterte die vielschichtigen Gruppenangebote, erklärte beispielhaft. Und natürlich erlebt man als Erwachsener den Tod immer aus der gereiften Perspektive. Hier die kindliche einzunehmen ist zentral.</p>
<p>Rund eine Stunde präsentierte sie die weitreichenden Angebote des Sternenzelts und kam so immer wieder ins Zwiegespräch mit den gebannt zuhörenden Gästen des Tages. So wurde es kein statischer Vortrag, sondern ein lebhaftes Miteinander, das von zustimmenden verbalen wie nonverbalen Momenten begleitet wurde. Kurzum: Es wurde lebhaft und angeregt. Genau das war die Idee &#8211; den Anwesenden vom Sternenzelt erzählen, sie begeistern, damit – im Falle eines Falles – diese kleine Gruppe von rund 20 Personen weiß, dass es das Sternenzelt gibt. Auch so geht Öffentlichkeitsarbeit.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gemeinsam trauern</title>
		<link>https://sternenzelt-oberhausen.de/2026/08/gemeinsam-trauern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mbokel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 08:06:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sternenzelt-oberhausen.de/?p=2798</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass trauernde Kinder keine einheitliche Hilfe brauchen. Sie profitieren von Angeboten, die zu ihrer persönlichen Situation passen – im Einzelkontakt, in der Gruppe und gemeinsam mit ihrer Familie. Eine 2025 veröffentlichte Übersichtsarbeit untersuchte gezielt, welche Formen der Trauerbegleitung Kindern helfen, die einen Elternteil verloren haben. Das internationale Forschungsteam wertete dafür zehn quantitative [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass trauernde Kinder keine einheitliche Hilfe brauchen. Sie profitieren von Angeboten, die zu ihrer persönlichen Situation passen – im Einzelkontakt, in der Gruppe und gemeinsam mit ihrer Familie.</p>
<p>Eine 2025 veröffentlichte Übersichtsarbeit untersuchte gezielt, welche Formen der Trauerbegleitung Kindern helfen, die einen Elternteil verloren haben. Das internationale Forschungsteam wertete dafür zehn quantitative Studien aus den USA, den Niederlanden, dem Iran, Kanada und Großbritannien aus. Die beteiligten Kinder und Jugendlichen waren zwischen drei und 18 Jahre alt.</p>
<p>Die Forschenden verglichen drei Ansätze: Einzelbegleitung, Gruppenangebote und familienorientierte Unterstützung. Das Ergebnis spricht nicht für eine einzige Methode, sondern für ein abgestimmtes Hilfesystem. Einzelangebote können besonders dann helfen, wenn Kinder unter anhaltender Trauer, Depressionen oder traumatischen Belastungen leiden. Gruppen schaffen Verbindung, fördern den Austausch mit Gleichaltrigen und können das Gefühl verringern, mit der eigenen Trauer allein zu sein. Familienangebote stärken dagegen die Kommunikation und beziehen auch die verbleibenden Bezugspersonen ein.</p>
<p>Damit beschreibt die Studie nahezu genau den Ansatz des Sternenzelts. Der Oberhausener Verein begleitet Kinder und Jugendliche bereits vor einem absehbaren Tod, nach einem Verlust und in der Zeit dazwischen. Die jungen Menschen können sprechen, spielen, gestalten oder sich bewegen. Sie treffen andere, die Ähnliches erlebt haben. Zugleich berät das Sternenzelt Eltern und weitere Angehörige und bietet auch Familiengespräche an.</p>
<p>„Die Forschung bestätigt, dass trauernde Kinder sehr unterschiedliche Wege brauchen“, sagt Nicole Peters-Bokelmann, 1. Vorsitzende des Sternenzelts. „Das eine Kind möchte reden, ein anderes gestaltet Erinnerungen oder sucht den Austausch in der Gruppe. Entscheidend ist, dass wir jedes Kind wahrnehmen und zugleich die Familie einbeziehen.“</p>
<p>Eine weitere Metaanalyse aus Deutschland unterstreicht diese Arbeit. Forschende der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und der Universität Kiel werteten 39 Studien mit insgesamt 5.578 trauernden Kindern und Jugendlichen aus. Psychosoziale Angebote konnten Trauersymptome verringern. Besonders deutlich zeigten sich positive Effekte bei jungen Menschen, die bereits stark unter ihrer Trauer, traumatischen Erinnerungen oder depressiven Symptomen litten. Die Autorinnen weisen zugleich darauf hin, dass die Studienlage noch begrenzt ist und mehr hochwertige Langzeituntersuchungen nötig sind.</p>
<p>Die aktuellen Ergebnisse zeigen deshalb zweierlei: Nicht jedes trauernde Kind benötigt dieselbe Unterstützung. Aber jedes Kind sollte die Möglichkeit erhalten, passende Hilfe zu finden. Genau dafür schafft das Sternenzelt geschützte Räume – für Trauer, Erinnerungen, Gemeinschaft und neues Vertrauen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Freie Plätze im Sternenzelt</title>
		<link>https://sternenzelt-oberhausen.de/2026/07/freie-plaetze-im-sternenzelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mbokel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 12:14:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Sternenzelt kann wieder neue Kinder und Jugendliche in seinen Trauergruppen aufnehmen. Familien, die vor einem schweren Verlust stehen oder bereits einen nahestehenden Menschen verloren haben, können sich ab sofort an den Verein wenden. Zeitweise waren die Gruppen des Sternenzelts stark ausgelastet. Zum Sommer hat sich die Zusammensetzung jedoch verändert: Einige Kinder wechselten in eine [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sternenzelt kann wieder neue Kinder und Jugendliche in seinen Trauergruppen aufnehmen. Familien, die vor einem schweren Verlust stehen oder bereits einen nahestehenden Menschen verloren haben, können sich ab sofort an den Verein wenden.</p>
<p>Zeitweise waren die Gruppen des Sternenzelts stark ausgelastet. Zum Sommer hat sich die Zusammensetzung jedoch verändert: Einige Kinder wechselten in eine andere Gruppe, andere beendeten ihre Zeit im Sternenzelt oder waren inzwischen zu alt für ihr bisheriges Angebot. Dadurch sind nun wieder Plätze frei geworden. „Wer sich wünscht, dass sein Kind auf seinem Trauerweg begleitet wird und den Austausch mit anderen Kindern erleben kann, ist herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden“, sagt Nicole Peters-Bokelmann, 1. Vorsitzende des Sternenzelts.</p>
<p>In den Gruppen geht es nicht allein darum, über Trauer zu sprechen. Das Sternenzelt möchte Kinder vor allem stärken und ihnen einen geschützten Raum geben, in dem alles Platz haben darf, was sie beschäftigt. Dabei bilden drei Bereiche die Grundlage der gemeinsamen Arbeit. Die Kinder lernen, ihre Gefühle wahrzunehmen und mit ihnen umzugehen. Sie beschäftigen sich mit Erinnerungen an den verstorbenen Menschen und finden eigene Wege, diese Erinnerungen lebendig zu halten. Zugleich erleben sie, dass sie mit ihrer Situation nicht allein sind. „Die Kinder spüren, dass es andere gibt, die etwas Ähnliches erfahren haben. Das wirkt unglaublich stabilisierend“, erklärt Peters-Bokelmann.</p>
<p>Wie lange ein Kind das Sternenzelt besucht, lässt sich nicht pauschal sagen. Manche Kinder bleiben etwa ein Jahr, andere kommen über mehrere Jahre regelmäßig in ihre Gruppe. Entscheidend ist, was das einzelne Kind braucht. Trauer verschwindet nicht einfach. Sie verändert sich jedoch und rückt mit der Zeit häufig weniger stark in den Mittelpunkt des Alltags.</p>
<p>Aktuell bietet das Sternenzelt eine Waldgruppe, zwei Kreativgruppen, eine Jugendgruppe sowie zwei Gruppen für verwaiste Eltern an. Familien können sich unverbindlich melden und gemeinsam mit dem Sternenzelt klären, welches Angebot zu ihrem Kind und ihrer persönlichen Situation passt.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sommerpause im Sternenzelt</title>
		<link>https://sternenzelt-oberhausen.de/2026/07/sommerpause-im-sternenzelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mbokel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 17:43:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Beginn der Sommerferien wird es auch im Sternenzelt etwas ruhiger. Das heißt: Während der sechswöchigen Ferienzeit pausieren die regelmäßigen Gruppentreffen. Die Sterkrader Kindergruppe hat sich deshalb letztmalig bereits etwas früher als gewohnt getroffen und das Gruppenjahr mit einer liebgewonnenen Tradition beendet. Denn normalerweise kommt die Gruppe am letzten Montag eines Monats zusammen. Da [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Beginn der Sommerferien wird es auch im Sternenzelt etwas ruhiger. Das heißt: Während der sechswöchigen Ferienzeit pausieren die regelmäßigen Gruppentreffen. Die Sterkrader Kindergruppe hat sich deshalb letztmalig bereits etwas früher als gewohnt getroffen und das Gruppenjahr mit einer liebgewonnenen Tradition beendet. Denn normalerweise kommt die Gruppe am letzten Montag eines Monats zusammen. Da dieser Termin bereits in den Ferien gelegen hätte, zog die 1. Vorsitzende des Sternenzelt Oberhausen, zog Nicole Peters-Bokelmann, das Treffen kurzerhand vor. Gemeinsam mit den Kindern ging es zum Eisessen.</p>
<p>„Vor den Sommerferien machen wir das immer so. Die Stimmung ist dann immer etwas Besonderes. Die Kinder pendeln zwischen der Erschöpfung nach einem langen Schuljahr und der Vorfreude auf die Ferien“, erzählt Peters-Bokelmann.<br />
Auch wenn an diesem Tag ein besonderes schmackhaftes Ziel wartete, begann das Treffen so, wie es die Kinder aus dem Sternenzelt kennen und auch erwarten. In der gemeinsamen Begrüßungsrunde erzählten sie, wie es ihnen gerade geht. Außerdem wurde eine Kerze für den verstorbenen Menschen angezündet, an den sie besonders denken.</p>
<p>Diese vertrauten Rituale gehören fest zum Ablauf der Sternenzelt-Stunden. Sie geben den Kindern Sicherheit und schaffen Raum für alles, was sie beschäftigt. Erst danach durfte die Vorfreude auf das Eis die Hauptrolle übernehmen. Der Besuch im Eiscafe ist so natürlich ein kühlendes Highlight und bei den aktuellen Temperaturen ganz besonders angenehm.</p>
<p>Mit diesem gemeinsamen Nachmittag verabschiedete sich die Gruppe in die Sommerpause. Auch die anderen Gruppen des Sternenzelts pausieren. Es ist eine besondere Zeit, mit besonderen Ritualen. Ganz allein bleiben die Familien in dieser Zeit jedoch nicht. „Die Familien wissen, dass sie sich auch während der Ferien bei mir melden können“, erklärt Peters-Bokelmann. „Wenn ein Einzelgespräch gewünscht wird, bin ich nach Vereinbarung gerne für sie da.“ Dieses Angebot wird zwar nur selten in Anspruch genommen. Dennoch kann bereits das Wissen, dass bei Bedarf weiterhin eine Ansprechpartnerin erreichbar ist, entlasten.</p>
<p>Nun wünschen wir allen Kindern und ihren Familien erholsame Sommerferien, viele schöne Augenblicke und ausreichend Zeit zum Durchatmen.</p>
<p>Nach der Ferienpause öffnen sich die Türen des Sternenzeltes wieder – für Begegnungen, Erinnerungen und das vertraute Miteinander in den Gruppen.</p>
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		<title>Ein Zuhause in Sterkrade</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mbokel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 11:41:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Sternenzelt Oberhausen hat nun auch einen festen Anlaufpunkt: in der Beratungsstelle FIBS mitten in Sterkrade. An der Steinbrinkstraße 227 können Familien, Kinder und Jugendliche nun persönliche Gespräche führen, Fragen stellen und Unterstützung finden. Die Räume dienen dabei vor allem der Einzelbegleitung – die regelmäßigen Sternenzelt-Gruppen treffen sich weiterhin an anderen, dafür besser geeigneten Orten. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sternenzelt Oberhausen hat nun auch einen festen Anlaufpunkt: in der Beratungsstelle FIBS mitten in Sterkrade. An der Steinbrinkstraße 227 können Familien, Kinder und Jugendliche nun persönliche Gespräche führen, Fragen stellen und Unterstützung finden. Die Räume dienen dabei vor allem der Einzelbegleitung – die regelmäßigen Sternenzelt-Gruppen treffen sich weiterhin an anderen, dafür besser geeigneten Orten.</p>
<p>Bislang hatte das Sternenzelt noch keine eigenen Räume und arbeitet vielmehr mit kooperierenden Einrichtungen der Kirchen und/oder der psychologischen Beratungsstelle. Durch die junge Nähe zu FIBS – Familien Informieren, Beraten, Stärken – hat sich das geändert. Das Sternenzelt beteiligt sich auch an der Miete und kann die Beratungsstelle so für seine Arbeit nutzen.</p>
<p>„Mit FIBS haben wir endlich eine zentrale Anlaufstelle, die gut erreichbar ist und in der wir Erwachsene ebenso gut begleiten können wie Kinder und Jugendliche“, sagt Nicole Peters-Bokelmann, 1. Vorsitzende des Sternenzelt Oberhausen und zugleich Leiterin der Beratungsstelle FIBS.</p>
<p>Sternenzelt und FIBS arbeiten naturgemäß eng zusammen, und bleiben doch eigenständige Angebote. Das Sternenzelt begleitet Kinder, Jugendliche und Familien, die einen nahestehenden Menschen verloren haben oder sich mit Sterben und Trauer auseinandersetzen müssen. FIBS richtet sich an Familien, deren Alltag durch eine schwere körperliche Erkrankung belastet ist. Dabei stehen besonders die Fragen und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt.</p>
<p>In der Praxis lassen sich diese Themen jedoch nicht immer sauber voneinander trennen. Deshalb profitieren beide Angebote von der Nähe zueinander. Familien müssen nicht selbst herausfinden, welche Stelle zuständig ist. Sie können ihre Situation schildern und erfahren dann die passende Unterstützung. „Die Arbeit von FIBS und Sternenzelt greift wunderbar ineinander“, erklärt Peters-Bokelmann. „Wir können schneller reagieren, Wege verkürzen und gemeinsam schauen, was eine Familie gerade wirklich braucht.“</p>
<p>In den Räumen finden inzwischen im Schnitt zwei Einzelgespräche oder Begleitungen pro Tag statt. Erwachsene wie Kinder können dort in geschützter Atmosphäre sprechen. Für Kinder gibt es zudem Bücher, Spiele sowie Material zum Malen, Basteln und kreativen Arbeiten. Denn gerade jüngere Kinder drücken häufig über Bilder oder gemeinsames Gestalten aus, wofür ihnen noch die Worte fehlen.</p>
<p>Das Sternenzelt kommt auch nach wie vor nach Hause. Besonders für Kinder kann das vertraute Wohnumfeld ein guter Ort für eine Begleitung sein. Und doch ist die Beratungsstelle ein wichtiges Serviceangebot, dass die beratungsmöglichkeiten erhöht: Die Familien kommen nach Sterkrade, Fahrzeiten entfallen und Termine lassen sich leichter organisieren.</p>
<p>Auch Familien aus anderen Städten melden sich immer mal wieder. Grundsätzlich versucht das Sternenzelt, sie mit passenden Angeboten an ihrem Wohnort zu verbinden. Ist das nicht gewünscht oder gibt es dort kein geeignetes Angebot, können Gespräche ebenfalls in der Sterkrader Beratungsstelle stattfinden. Damit hat das Sternenzelt in FIBS nicht nur einen festen Ort gefunden, sondern auch eine zentrale Adresse für Familien, die Unterstützung, Orientierung und ein offenes Ohr suchen.</p>
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		<title>Neue Bücher über Trauer</title>
		<link>https://sternenzelt-oberhausen.de/2026/06/neue-buecher-ueber-trauer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mbokel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 18:44:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie erklärt man einem Kind, dass ein Bruder oder eine Schwester gestorben ist? Wie findet eine Familie Worte, wenn ein Baby schon während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach stirbt? Für solche Gespräche gibt es keine einfachen Sätze. Aber es gibt Bücher, die vorsichtig Türen öffnen. Das Sternenzelt Oberhausen hat deshalb mehrere neue [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie erklärt man einem Kind, dass ein Bruder oder eine Schwester gestorben ist? Wie findet eine Familie Worte, wenn ein Baby schon während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach stirbt? Für solche Gespräche gibt es keine einfachen Sätze. Aber es gibt Bücher, die vorsichtig Türen öffnen.</p>
<p>Das Sternenzelt Oberhausen hat deshalb mehrere neue Bücher angeschafft, die Familien ab sofort ausleihen oder vor Ort anschauen können. Im Mittelpunkt stehen Bücher für Kinder, die um ein Geschwisterkind trauern, sowie Literatur für Eltern, Angehörige und Fachkräfte rund um Sternenkinder.</p>
<p>„Bücher können Eltern helfen, mit Kindern über den Tod ins Gespräch zu kommen“, sagt Nicole Peters-Bokelmann, 1. Vorsitzende des Sternenzelt Oberhausen. „Aber nicht jedes Buch passt zu jeder Familie. Deshalb ist es wichtig, vorher zu spüren: Stimmen Geschichte, Sprache und Bilder für uns?“</p>
<p>Viele der neuen Titel sind zwar bestellbar, stehen aber nicht selbstverständlich in jeder Buchhandlung oder Bücherei. Dazu gehören unter anderem „Vergebliches Warten – Familie Vogel und der Abschied für immer“, „Lotte – deine Sternenschwester“ und „Lilly ist ein Sternenkind“. Ergänzend hat das Sternenzelt auch Fachliteratur angeschafft, die Erwachsene in der Begleitung unterstützt.</p>
<p>Trauer gehört seit jeher ins Sternenzelts. In den Gruppen trauern Kinder um Mütter, Väter, Großeltern. Und immer wieder sind auch Kinder dabei, deren Bruder oder Schwester gestorben ist. Eine besondere Situation entsteht, wenn ein Baby rund um Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstirbt. „Dann geht es darum, gemeinsam mit den Eltern zu überlegen, wie der Verlust für das oft noch sehr junge Kind begreifbar werden kann“, sagt Peters-Bokelmann.</p>
<p>Rund 4.500 Kinder sterben in Deutschland jedes Jahr kurz vor, während oder innerhalb der ersten vier Wochen nach der Geburt. Für zurückbleibende Geschwister gibt es dennoch nur wenige gezielte Angebote. „Das Thema Sternenkinder ist noch immer ein Nischenthema, wodurch die Geschwister leicht aus dem Blick geraten“, sagt Peters-Bokelmann. „Und natürlich brauchen sie Worte, Bilder und Erwachsene, die ihre Fragen aushalten.“</p>
<p>Die neuen Bücher stehen unter anderem in der neuen <a href="http://www.fibs-oberhausen.de">Beratungsstelle FIBS</a> in Oberhausen Sterkrade. Dort ist das Sternenzelt ebenfalls verortet und dort finden auch Beratungsgespräche statt. Familien können sich melden, wenn sie ein Buch ausleihen, gemeinsam anschauen oder über eine passende Begleitung sprechen möchten.</p>
<p>Bei Sternenkindern arbeitet das Sternenzelt außerdem eng mit der Oberhausener Abteilung von donum vitae zusammen. So können Familien vor Ort die Unterstützung finden, die gerade am besten passt.</p>
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